VERÖFFENTLICHUNGEN

VERÖFFENTLICHUNGEN

Das Glücksspielsteuerrecht ist eine Spezialmaterie, die im Schrifttum nur vereinzelt Beachtung findet. Seit Jahren tragen wir durch unsere Veröffentlichungen dazu bei, die blinden Flicken im Schrifttum zu beseitigen. Nachfolgend ein Auszug unserer Veröffentlichungen zum Glücksspielsteuerrecht. Eine vollständige Veröffentlichungsliste finden Sie unter der Rubrik Ansprechpartner.

Veröffentlichungen
  • 01
    Jahndorf/Brüggemann (Hrsg.), Kommentar zum Glücksspielsteuerrecht, 2026, C.H. Beck Verlag
    Ausführlich mit der Materie des Glücksspielsteuerrechts setzt sich der im Jahr 2026 erschienene gleichnamige Kommentar auseinander. Als erstes Werk widmet sich dieser umfassend den Steuern und nicht-steuerlichen Abgaben auf Glücksspiele. Er beleuchtet zudem die verfassungs- und europarechtlichen Rahmenbedingungen, in denen sich Glücksspielsteuern bewegen. Bestandteil sind ferner allgemeine Vorschriften des Abgabenrechts, soweit sie für die Besteuerung von Glücksspielen relevant sind (z.B. Schätzung von Besteuerungsgrundlagen, Steuerhinterziehung). Der Kommentar ist im Kern auf die Einzelkommentierung von Vorschriften angelegt. Darüber hinaus nimmt er eine systematische Betrachtung des Vergnügungsteuerrechts, der Spielbankabgabe und der Glücksspielabgaben in den Bundesländern vor.
  • 02
    Dietlein/Ruttig (Hrsg.), Kommentar zum Glücksspielrecht, 3. Auflage, 2022, C.H. Beck Verlag, Kommentierung der §§ 8 bis 60 RennwLottG (Brüggemann)
    In dem im Kern auf die ordnungsrechtliche Glücksspielregulierung angelegten Kommentar widmet sich Dr. Lennart Brüggemann der systematischen Kommentierung der Steuervorschriften des Rennwett- und Lotteriegesetzes.
  • 03
    Brüggemann, Die Besteuerung von Sportwetten im Rennwett- und Lotteriegesetz, Dissertation, 2015, Nomos Verlag
    Die im Jahr 2015 erschienene Dissertation setzt sich intensiv mit der Entstehungsgeschichte des Rennwett- und Lotteriegesetzes und der zum 1.7.2012 eingeführten Sportwettensteuer auseinander. Zudem beleuchtet sie die Besteuerung von Rennwetten innerhalb der bis zum 30.06.2021 geltenden Gesetzesfassung.
  • 04
    Brüggemann, Die Wettbürosteuer – Eine missglückte Erfindung der Gemeinden, Anmerkung zu BVerwG, Urt. v. 22.09.2022 – 9 C 2.22, Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht (ZfWG) 2023, S. 58 ff.
    Die Urteilsanmerkung erläutert die Entwicklung der höchstrichterlichen Judikatur zur Wettbürosteuer und zeigt die Auswirkungen der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2022 auf.
  • 05
    Brüggemann, Das neue Rennwett- und Lotteriegesetz in der Praxis, Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht (ZfWG) 2022, S. 17 ff.
    Der Aufsatz widmet sich der Neufassung des Rennwett- und Lotteriegesetzes und erläutert ausgewählte Gesetzesänderungen und steuerliche Aspekte. Ausführlich wird mitunter der Auslegung des Sportbegriffs für steuerliche Zwecke nachgegangen.
  • 06
    Brüggemann, Unionsrechtswidrige Besteuerung von Umsätzen aus Automatenspielen?, UmsatzsteuerRundschau (UR) 2022, S. 169 ff.
    Der Aufsatz greift die Entscheidung des 5. Senats des Finanzgerichts Münster v. 27.12.2021 (Az. 5 V 2705/21 U) auf, in dem dieser einen Verstoß gegen den umsatzsteuerrechtlichen Grundsatz der Neutralität aufgrund der unterschiedlichen Behandlung von Umsätzen aus virtuellen und terrestrischen Automatenspielen annimmt. Der Aufsatz legt dezidiert dar, dass die Dienstleistungen beim terrestrischen und virtuellem Automatenspiel nicht gleichartig sind und damit kein Verstoß gegen den umsatzsteuerrechtlichen Grundsatz der Neutralität vorliegt. Unter Rückgriff auf diese Ausführungen verneinte der XI. Senat des Bundesfinanzhofs im - 24 - Anschluss ebenfalls einen Verstoß gegen Unionsrecht (Beschluss v. 26.09.2022 - XI B 9/22 AdV).
  • 07
    Brüggemann, Gleichartigkeit zwischen Wettbürosteuer und Sportwettensteuer?, Zeitschrift für Wett- und Glücksspielrecht (ZfWG) 2019, S. 449 ff.
    Der Aufsatz befasst sich mit der Frage, ob eine kommunale Wettbürosteuer mit der im Rennwett- und Lotteriegesetz bundesgesetzlich geregelten Sportwettensteuer gleichartig ist und den Gemeinden damit an der Gesetzgebungsbefugnis fehlt. Kritisch setzt er sich mit der ablehnenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts v. 29.06.2017 (Az. 9 C 7/16) auseinander und plädiert für die Annahme der Gleichartigkeit. Eine solche nahm im Jahr 2022 auch das Bundesverwaltungsgericht an.
  • 08
    Jahndorf/Willms, Vergnügungssteuer auf Geldspielgeräte, Kommunale Steuer-Zeitschrift (KStZ) 2017, S. 101 ff.
    Ausführlich erläutert der Aufsatz die rechtlichen Maßstäbe der Vergnügungsteuer auf Geldspielgeräte und setzt sich kritisch mit der Rechtsprechung auseinander. Schwerpunkte sind ihre Charakterisierung als Bagatellsteuer, ihre Einordnung als Aufwandsteuer im Sinne des Art. 105 Abs. 2a GG), das Überwälzbarkeitsgebot (Art. 3 Abs. 1 GG) und Erdrosselungsverbot (Art. 12 Abs. 1 GG).

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